WALDLUST Eine Sinfonie zum Lena-Odenthal-Tatort von Axel Ranisch
A 9047 Tatort Waldlust BB

WALDLUST Eine Sinfonie zum Lena-Odenthal-Tatort von Axel Ranisch

Komponist: Martina Eisenreich
CD-Reihe: Cinema Musica Edition
Anzahl CDs: 1CD
CD-Status: Lieferbar (Available)

Titel: WALDLUST Eine Sinfonie zum Lena-Odenthal-Tatort von Axel Ranisch

Bestell-Nr.: A 9047
Tracks: 4
Laufzeit: 45:57
Veröffentlichung: 2018
Vertrieb: da Music

Hörprobe:   https://www.youtube.com/watch?v=ItOcyMkBwQA

Der Tatort Waldlust bot dem Zuschauer bei seiner TV-Premiere im März 2018 ein ungewöhnliches Spektakel: auf dem abgelegenen Lorenzhof im Schwarzwald vor malerischer Winterkulisse entstand ein schaurig-schöner Krimi zur Grundlage eines dialoglosen Drehbuchs. Das Besondere – für diesen Tatort wurde die Komponistin Martina Eisenreich beauftragt eine Sinfonie zu schreiben, dessen Wirkung man sich, auch dank beeindruckender Interpretation durch die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Angel Velez und Christian Schumann, nicht entziehen kann. So formulierte die Neue Zürcher Zeitung: “Martina Eisenreich […] hat eine Schwarzwald-Symphonie für grosses Orchester im Geist von Richard Strauss geschrieben“, Der Stern ergänzt “Das mit Abstand Beste an „Waldlust“ ist die Musik“ und Radio Ö1 vermerkt: “Eisenreich, das Wunderkind und Multitalent als Musikerin, Film-, Konzert- und Radiokomponistin, schließt mit ihrer „Tatort“-Symphonie an die großen Kriminalsymphonien an“. Wir von Alhambra Records sind daher sehr glücklich, Ihnen die Musik als CD-Premiere präsentieren zu können. Bestandteil der CD ist ein 12-seitiges Booklet, die Laufzeit beträgt ca. 45 Minuten.

Tracklisting;

WALDLUST
Eine Sinfonie zum Lena-Odenthal-Tatort von Axel Ranisch

I. Szenario 11:02
II. Adagio misterioso 8:24
III. Choral 10:49
IV. Finale 15:32

Musik: Martina Eisenreich
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dirigiert von Angel Velez und Christian Schumann

 

Im Oktober 2018 wurde Martina Eisenreich für ihre Musik zum Tatort WALDLUST mit dem DEUTSCHEN FILMMUSIKPREIS 2018 ausgezeichnet (übrigens gemeinsam mit Ralf Wienrich für Spreewaldkrimi X). Hier die Laudatio vom Deutschen Filmmusikpreis zum Preis an Martina Eisenreich:

Schon mit dem ersten geheimnisvollen Ton entwickelt die Musik eine gleichermaßen bedrohliche wie melancholische Stimmung. Es ist ein rätselhafter Klang, ähnlich wie ihn einst Miklós Rózsa mit dem Theremin in die Filmmusik zu Alfred Hitchcocks „Spellbound – Ich kämpfe um Dich“ einwebte. Hier wird eine singende Säge zum Soloinstrument. Sie ist nur eine der ganz besonderen Farben in einem reichen sinfonischen Orchesterklang, der mit weitgreifender Dynamik seine Motive und Themen zu abwechslungsreichen Klangszenarien fügt. Statt der in Filmmusik weitverbreiteten Miniaturen entstehen großformatige Klanggemälde. Die Musik weist regelrecht visuelle Qualitäten auf, wenn Sie mit Glockenschlägen oder huschenden Streicherklängen eine geheimnisvolle Nachtstimmung zu beschreiben scheint und mit vollem Hörnersatz eine imposante Waldlandschaft assoziieren lässt. In vier Sätzen entfaltet sich ein einfallsreicher musikalischer Kosmos, der bei aller Vielgestaltigkeit durch wiederkehrende Motive Zusammenhalt zwischen den Sätzen stiftet. Die Klangwelt steht in der Tradition der europäischen Spätromantik, greift aber auch auf die Idiomatik der klassischen Hollywoodsinfonik zurück und führt musikalisch bis in die Moderne. Die Musik liebt die große musikalische Geste ebenso wie die Intimität kammermusikalischer Reduktion. Zur Überzeugungskraft der Musik trägt auch die bis in die Solopartien famose Einspielung durch die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz bei. Dass eine Programm-Sinfonie eine überzeugende Grundlage für die Verwendung der Musik im Film bot, ist das Verdienst auch des Regisseurs und zeigt sich in hervorragender Weise in der morbiden wie anrührenden Tanzszene am Filmende mit der raffinierten Verflechtung von Spieluhr und Orchester. Das ist ganz großes Kino!

Ein weiterer Deutscher Filmmusikpreis für die beste Filmmusik geht an Martina Eisenreich für ihre Programm-Sinfonie zum Lena-Odenthal-Tatort „Waldlust“.

Hiermit würdigt die Jury zugleich den Regisseur Axel Ranisch und die Redaktion des SWR für das gelungene musikalische Experiment. Es bietet der Filmmusik eine besondere Bühne, auf der sich die Musik in ungewöhnlich großzügiger Weise in ihrer ästhetischen Eigenständigkeit als Teil des Films präsentieren kann.

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